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Europäische eTwinning-Preisverleihung 2022

Nach den Eröffnungsreden und Grundsatzreferaten am ersten Tag der eTwinning-Jahreskonferenz war es schließlich soweit, dass die Leistungen der eigentlichen Säulen der eTwinning-Community gefeiert werden konnten – der Lehrkräfte und Schüler/innen.
eTwinning Prizes 2022

Die Preisverleihung, bei der die Erst- und Zweitplatzierten in 6 Kategorien geehrt wurden, wurde von Irene Pateraki moderiert. Cecile Le Clerq, eTwinning Senior Expert, Michael Teutsch, Referatsleiter der GD EAC und Florence Mondin, Referatsleiterin der GD EACEA waren ebenfalls anwesend, um den Gewinnern/-innen ihre Preise zu überreichen und ihnen zu ihrer Arbeit zu gratulieren. Die Veranstalter waren beeindruckt, wie bei den einzelnen Projekten die Schüler/innen im Mittelpunkt des Lernprozesses standen.

 

Sie wiesen auch darauf hin, dass die Lehrkräfte heiße Themen wie den Klimawandel und Desinformation in ihren regelmäßigen Projektaktivitäten in Angriff nahmen. Bei der Auszeichnung der Zweitplatzierten in der Alterskategorie 12-15 Jahre sagte Mondin: „Wir haben von gegenseitigem Respekt, Verständnis und Teamarbeit gehört – und das ist genau das, wofür ein eTwinning-Projekt gedacht ist.“ 

 

Alterskategorie 0 bis 6:
Erster Platz – STEAM Preschool Academy: An dem erstplatzierten Projekt waren Lehrkräfte und Schüler/innen aus Estland, Griechenland, der Slowakei, Spanien und der Türkei beteiligt. „Bei unserem Projekt lernten die Schüler/innen, wie man mit anderen zusammen Märchen schreibt. Wir haben die Geschichten gemeinsam geschrieben und danach die Roboter programmiert“, erklärte Lehrerin Jelena Rattik aus Estland. Die Schüler/innen sagten, dass sie gerne mit Schülern/-innen aus anderen Ländern lernen. Ein Schüler aus Estland sagte, er habe gelernt, „Freundschaften zu schließen“. 

 


Zweiter Platz – Engineers of the Ecosystem: Bei Engineers of the Ecosystem arbeiteten Lehrkräfte und Schüler/innen aus Polen, der Türkei und Spanien mit. Das Ziel des Projekts bestand darin, die Schüler/innen über „Technik im Einklang mit der Natur“ zu informieren. Zu den Projektaktivitäten gehörten der Nachbau von Tiernestern und der Entwurf ökologischer Häuser durch die Schüler/innen. Ayfer Ekiz, eine Lehrerin aus der Türkei, sagte, das Projekt habe es den Schülern/-innen ermöglicht, „an einer gemeinsamen Sache zusammenzuarbeiten und andere Länder kennenzulernen“.

 


Alterskategorie 7 bis 11:
Erster Platz – eTwinners as Pros: Dieses Projekt, an dem Lehrkräfte und Schüler/innen aus Kroatien, Griechenland und Spanien beteiligt waren, zielte darauf ab, den Schülern/-innen verschiedene Berufslaufbahnen aufzuzeigen. Sara, eine eTwinning-Schülerin aus Kroatien, sagte: „In einem eTwinning-Kurs habe ich Menschen aus anderen Ländern kennengelernt.“ Medienkompetenz war ebenfalls ein Schlüsselelement des Projekts: Die Schüler/innen konzipierten Peer-Learning-Sitzungen darüber, wie man sich als Digital Native verhalten sollte. 

 


Zweiter Platz – Around the World with Friends: In diesem Projekt lernten Schüler/innen aus Polen und Spanien anhand von Jules Vernes Roman In achtzig Tagen um die Welt etwas über IKT und die englische Sprache. Durch die Lektüre des Buches verbesserten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Englischkenntnisse, sondern sie erfuhren auch etwas über Geografie und andere Länder. Aimar, ein Schüler aus Spanien, sagte, dass er durch die Zusammenarbeit mit Schülern/-innen aus anderen Ländern etwas über deren Bräuche und Kultur erfahren und gelernt hätte, Unterschiede zu respektieren. 

 

 

Alterskategorie 12 bis 15: 
Erster Platz – The DISCONNECT: An dem erstplatzierten Projekt waren Lehrkräfte und Schüler/innen aus Georgien, Spanien, Deutschland und Italien beteiligt. Die Schüler/innen lasen und analysierten The Disconnect von Keren David. Die Schüler/innen stellten Beiträge in Foren ein, um über die Geschehnisse in den einzelnen Kapiteln zu diskutieren. Laut den Schülern/-innen ist eines der wichtigsten Dinge, die sie gelernt haben, „aufgeschlossen zu sein und die andere Seite zu sehen“. 


Zweiter Platz – On The Edge: Dieses Projekt, an dem Lehrkräfte und Schüler/innen aus Finnland, Griechenland, Polen, Portugal und Rumänien beteiligt waren, zielte darauf ab, Lernen mit der realen Welt zu verbinden. Im Rahmen des Projekts arbeiteten die Schüler/innen in internationalen Teams an Experimenten und hörten sich Vorträge von Experten/-innen an. Ein Schüler sagte, der Unterschied zwischen normalem Unterricht und eTwinning-Unterricht bestehe in der „Zusammenarbeit zwischen den Schülern/-innen und der Lehrkraft“. 

 


Alterskategorie 16 bis 19:
Erster Platz – eTw T-R-A-I-N: Schüler/innen aus Österreich, Kroatien, Tschechien, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen und Spanien begaben sich auf eine virtuelle Reise mit dem eTw Train durch Europa. Dabei befassten sich 10 internationale Gruppen jeweils mit einem anderen Thema. Neben spielerischen Aktivitäten wurden den Schülern/-innen auch Aufgaben gestellt, z. B. sollten sie einen Fake News-Detektor entwerfen. „Es war ein sehr kooperatives Projekt, weil wir unsere Meinungen mit anderen Schülern/-innen austauschen konnten“, sagte Ainara, eine Schülerin aus Spanien 

 


Zweiter Platz – A Speech Which Can Reach: Bei dem Projekt, an dem Schüler/innen aus Kroatien, Italien, der Slowakei und der Türkei teilnahmen, lag der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Englischkenntnisse und der Debattierkompetenz. Die Schülerinnen und Schüler wählten Debattenthemen aus und bearbeiteten diese gemeinsam. Sie recherchierten und unterzogen Quellen einer Faktenprüfung. Die Schüler/innen sagten, sie schätzten nicht nur das Verständnis für kulturelle Unterschiede, sondern auch „die Gemeinsamkeiten zwischen uns, z. B. die demokratischen Werte und Vorstellungen von Demokratie“. 

 


Berufliche Aus- und Weiterbildung: 
Erster Platz – Solutions Against Greenhouse Effect (SAGE): Bei dem zweijährigen Erasmus+ Projekt, an dem Schüler/innen und Lehrkräfte aus Frankreich und Slowenien beteiligt waren, lag der Schwerpunkt auf dem Verständnis der Ursachen und Folgen des Treibhauseffekts. Unter anderem wurden Fakten über Wetterveränderungen in den beiden Ländern untersucht. Später wurde in Gruppen über mögliche Lösungen für die globale Erwärmung recherchiert. Ein Höhepunkt des Projekts war der Bau eines eigenen Gewächshauses durch die Schüler/innen. 
 

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger/innen: Anhand dieser Projekte kann man sehen, wie eTwinning Schüler/innen auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.


„Man muss sich immer vor Augen halten, dass das Wichtigste und Wertvollste an eTwinning die großartige Gelegenheit für die Schüler/innen ist, zusammenzukommen, miteinander europäische Werte zu leben, zusammenzuarbeiten und gemeinsame Ergebnisse zu erzielen“, sagte Irene Pateraki, Pedagogical Manager bei eTwinning. 
 

Additional information

  • Education type:
    School Education

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